26 Jahre im Gepäck

Hallo zusammen!

Zunächst möchte ich sagen, dass ich mich über diese Möglichkeit des Austausches sehr freue, wenn wir auch vermutlich alle aus nicht wirklich schönem Grund hier sind.

Meine Laufbahn begann bereits vor spätestens 26 Jahren mit Knieschmerzen, die niemand wirklich ernst nahm. Damals war ich 12 und man glaubte, wenn man mich mit stinkender schwarzer Salbe und der Drohung, man müsse mir sonst ganz viele Spritzen in die Knie geben, nach Hause schickt, würde ich schon aufhören mit der Spinnerei. Vermutlich war das mein erster Schub der Erkrankung, die jetzt, mit 38 Jahren, als unter anderem ein Morbus Bechterew erkannt wurde. Inzwischen wurden die Beschwerden schlimmer und ein Teil der Schmerzen chronisch.
Dabei hätte man dank meiner Familienanamnese schon sehr viel früher auf diese Idee kommen können. Stattdessen ging ich von Arzt zu Arzt, bekam jedes Mal neue Diagnosen, wurde erniedrigt, beschimpft und ein Mal sogar einer Praxis verwiesen.
Ich erlernte den Beruf der Krankenschwester, in dem ich bereits 3 Jahre nach Examen nicht mehr arbeiten konnte. So ein paar andere Diagnosen wie z. B. RLS und Migräne sorgen für Abwechslung im Alltag.

Ich habe zwei kleine Kinder, lebe getrennt und in neuer Partnerschaft, habe einen Hund und sehr viele Interessen. Momentan bin ich seit Ende 2016 arbeitsunfähig erkrankt.

Das soll für den Anfang reichen.

Ich hoffe auf eine freundliche Aufnahme und wünsche allen einen schönen Abend!

Die Dorffrau

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