Schlimme Vergangenheit,große Auswirkung auf das Jetzt

Hallo alle zusammen!
Ich hab diese Website eben gefunden und dachte mir selbst eine letzte Chance zu geben. Ich bin weiblich und 17 Jahre alt. Ich gehe in die 11 Klasse eines Oberstufen-Kolleg’s und habe eigentlich viele Freunde. Meine Eltern sind geschieden und ich habe zwei jüngere Geschwister.
Also, ich wurde letztes Jahr mit Depressionen diagnostiziert, diese habe ich schon seitdem ich 12 war. Selbstverltzung jeder Art gehört auch dazu. Ich kann mich noch daran erinnern das ich mich mit 10-11 selbst auf den Kopf gehauen habe, mich gekniffen oder gekratzt habe. Mit 12 fing das ritzten an. Dies machte ich bis ich 17 war, habe das jetzt seit einigen Monaten nicht mehr gemacht da meine Mutter es erfahren hat und meinen Körper immer wieder kontrolliert und mir droht es bei ihr selbst zu machen wenn ich es wieder tue. Ich war auch schon immer schlecht in Mathe und übergewichtig, das war aber nie ein großes Problem für mich, für mein Umfeld aber schon. ,,Iss das nicht" ,,Nimm bitte ab" ,,Du isst zu viel, du wirst noch dicker" ,,Guck mal wie schlank und hübsch du damals warst" etc.. so geht es schon seit Jahren und ich halte es nicht mehr aus. Meine Mutter macht mich kaputt, sie hatte schon immer eine bestimmte Vorstellung einer Tochter, aber weil ich der Vorstellung nicht entspreche, versucht sie mich zu ändern. Außerdem ist sie immer sehr schnell gestresst und lässt alles an mir aus. Ich bekomme Dinge zu hören wie : ,,Dummes Ding" ,,Schlampe" ,,Idiot" ,,Wie blöd bist du eigentlich?" ,,Wieso tut mir Gott sowas wie dich an?" Etc.. Meine Mutter denkt sie würde mir damit helfen mich ins "Gute" zu verbessern, aber das tut sie damit gar nicht. Sie bringt mich um. Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf langsam immer hohler wird. Meine Freunde gucken mich jetzt auch komisch an wenn ich etwas sage, oder ich kann nicht mehr richtig reden. Andauernd vergesse oder vertausche ich Wörter , meine Sätze sind keine richtigen Sätze mehr, mein Kopf ist einfach leer. Konzentrieren klappt gar nicht mehr, ich habe so viele fail-Kurse, dass ich von der Schule fliegen könnte und das ganze nur, weil ich es nicht auf die Reihe bekomme, mich zu konzentrieren und somit zu lernen. Ich habe versucht mich zu bessern, habe viel mit Tieren unternommen, bin immer draußen in der Natur gewesen und habe sogar einen Hund bekommen, Tiere sind das einzige in meinem Leben, von denen ich denke, dass sie mich verstehen würden.
Ich habe mich sehr verändert seit letztem Jahr. Ich habe seitdem auch 20 Kilo zugenommen, frustessen ist der Grund. Ich erkenne mich selbst nicht mehr. Dinge von denen ich dachte ich könnte sie gut, wie Zeichnen oder einfach die Sprache Englisch, da macht mir die Schule einen Strich durch die Rechnung und mein Selbstbewusstsein sinkt noch mehr, die Gründe weiter zu machen werden auch weniger. Ich hatte schon immer ein graues Bild vom Leben. Ich dachte schon immer dass das Leben einfach nichts für mich ist, aber seit einigen Monaten finde ich mich immer wieder, wie ich den Tod anlächle. Der Tod scheint mir wie etwas süßes und das Leben bitter. Liebe ist für mich Schwachsinn, denn das bereitet auch nur schmerzen, trotzdem sehne ich mich danach.
Ich habe mal mit meiner Mutter über das Ausziehen von zuhause geredet, sie hat mir gedroht sich selbst umzubringen sobald ich aus der Tür gehen würde. Auch über das Abi abbrechen und Fach Abi oder eine Ausbildung anzufangen war ein großen Thema, aber für sie heißt es entweder Abi, oder in der Fleischfirma arbeiten wo all unsere Verwandten ohne Schulabschluss arbeiten. Ich bin noch 17, ich habe nicht wirklich eine andere Chance ohne die Einwilligung meiner Mutter. Mein Vater(42) ist zu sehr mit seiner Freundin (21) und ihren Kindern beschäftigt. Außerdem hat er eine geoße Klage am Hals, ich denke, ich bin ihm gerade eher unwichtig. Mein Vater und ich hatten eine sehr tolle Vater/Tochter Beziehung, meine Freunde waren alle sehr eifersüchtig, manche haben sogar geweint wenn sie unsere gespräche mitbekommen hatten. Aber seitdem er mit seiner Freundin zusammen ist, haben wir nur 1-2 mal im Monat Kontakt. Seine Freundin schreibt meiner Mutter hassnachrichten, weshalb ich die Freundin meines Vaters hasse. Ich habe ihr gedroht, dass wenn sie noch einmal sowas macht, ich sie fertig machen würde und seitdem guckt sie mich auch nicht mehr an.
Ich war auch mal dabei mich zu verlieben, das hätte ich nie von mir gedacht, aber der Junge in dem ich so interessiert war, hat einfach aufgehört sich zu melden und hat auf meine Nachrichten auch nicht mehr geantwortet. Es ist über ein Jahr her, ich leide immer noch darunter, denn er war die einzige Person der ich mich geöffnet habe. Das männliche Geschlecht generell, ist für mich ein Feind. Ich habe so viel schlechtes erlebt, für mich sind Jungs immer arschlöcher und alle gleich. Es tut mir für einige von euch leid, aber ich habe Angst noch mehr verletzt zu werden. Oder eher gesagt, ich hatte Angst, jetzt suche ich nach etwas, was mich zum Ende bringen kann. Etwas, was mir so weh tun kann, dass ich alles beenden kann, denn das Leben ist nichts für mich. Therapie habe ich versucht, mit Familie und Freunden reden hab ich versucht, bei zu starten habe ich versucht und meine Welt etwas hinter zu gestalten habe ich auch schon versucht. Es reicht mir jetzt, meine Seele ist müde und nichts scheint dagegen zu helfen. Ich halluziniere schon, weil ich kaum Schlaf wegen dem Schulamtes bekomme. Ich lerne fast nur nachts, weil ich dann alleine bin und niemand mich stören kann und es auch keine streitereien in der Nacht gibt. Außerdem habe ich viele andere körperliche Probleme wie Fehlbildungen oder Rückenschmerzen. Es fühlt sich an, als wäre meine Seele unter Drogen, ich habe sie nicht mehr unter Kontrolle. Ich finde mich selbst, wie ich bei verstörenden Dingen lächle. Wenn jemand stirbt, fühle ich nichts, denn es wäre nichts zum trauern für mich. Ich weine schnell, aber dann auch nur weil ich mich selbst verabscheue. Ich habe auch sehr viele Panickattacken und traue mich nicht wirklich zu fremden Menschen. Meine Mutter vergleicht mich immer mit anderen, ich bin nur Scham für sie. Ich kriege nichts auf die Reihe, ich weiß nicht was ich noch tun könnte. Ich finde mich selbst immer wieder , wie ich schnell ausraste und schnell gestresst bin.

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